Die Destination Wedding von Steffi & Lukas führte nach Italien, in die Nähe von Verona. Ich durfte die beiden drei Tage lang als Hochzeitsfotograf und Videograf begleiten – und genau diese Zeit war es, die den Unterschied gemacht hat. Ohne festen Zeitdruck, ohne klassische Abläufe, dafür mit Raum für Begegnungen, Gespräche und echtes Miteinander. Italien schafft genau diesen Rahmen: gutes Essen, warme Abende, eine Landschaft, die automatisch entschleunigt.

Über die Tage hinweg entstand eine Atmosphäre, in der sich alles natürlich entwickeln konnte. Die Gäste waren präsent, das Brautpaar sichtbar entspannt. Es gab lebhafte, laute Momente voller Energie genauso wie ruhige Augenblicke, die fast nebenbei passierten – kurze Blicke, kleine Gesten, ehrliches Lachen. Für mich als Fotograf und Videograf sind es genau diese Situationen, die eine Geschichte tragen, weil sie nicht gestellt sind.

Die Hochzeit selbst fand im Corte San Mattia statt – einer Location, die mit ihrer Lage oberhalb von Verona und ihrer Schlichtheit perfekt zu Steffi & Lukas passte. Die Trauung war persönlich und direkt, ohne große Inszenierung. Worte hatten Gewicht, Reaktionen waren ungefiltert. Am Abend wurde gemeinsam gegessen, gefeiert und der Tag in genau dem Tempo beendet, das sich richtig anfühlte.

Diese Hochzeit zeigt sehr klar, was Destination Weddings ausmacht: mehr Zeit, weniger Ablenkung und eine intensivere Erfahrung für alle Beteiligten. Nicht alles muss verdichtet werden – manches darf sich einfach entfalten. Für Steffi & Lukas war Italien nicht nur Kulisse, sondern Teil ihrer Geschichte. Und genau das macht diese Hochzeit so stimmig.